Bildung als Privileg: Erklärungen und Befunde zu den by Rolf Becker, Wolfgang Lauterbach

By Rolf Becker, Wolfgang Lauterbach

Im Anschluss an kontroverse Diskussionen über dauerhafte Bildungsungleichheiten stellt das vorliegende Buch detailliert aus sozialwissenschaftlicher Perspektive zentrale Ursachen für sozial ungleiche Bildungschancen in den Mittelpunkt der Betrachtung. Im vorliegenden Band werden daher aktueller Stand empirischer Bildungsforschung diskutiert und neue Analysen vorgelegt. Ziel ist es, in systematischer Weise soziale Mechanismen aufzuzeigen, die zur Entstehung und Reproduktion von Bildungsungleichheiten beitragen.

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By Rolf Becker, Wolfgang Lauterbach

Im Anschluss an kontroverse Diskussionen über dauerhafte Bildungsungleichheiten stellt das vorliegende Buch detailliert aus sozialwissenschaftlicher Perspektive zentrale Ursachen für sozial ungleiche Bildungschancen in den Mittelpunkt der Betrachtung. Im vorliegenden Band werden daher aktueller Stand empirischer Bildungsforschung diskutiert und neue Analysen vorgelegt. Ziel ist es, in systematischer Weise soziale Mechanismen aufzuzeigen, die zur Entstehung und Reproduktion von Bildungsungleichheiten beitragen.

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Für nachfolgende Geburtskohorten ergaben sich ungünstigere Bildungschancen aufgrund der zunehmenden sozialen Schließung wie etwa politische Selektion beim Übergang zum höheren Bildungswesen (Solga 1997; Geißler 1990, 1983). So gesehen können unerwartete Folgen absichtsvoller Bildungspolitik zur Konservierung bestehender Bildungsungleichheiten beitragen. Ursachenkomplexe auf der Mesoebene der Gesellschaft Auf der Mesoebene der Gesellschaft ist das Bildungssystem und seine Institutionen angesiedelt, und den Ausführungen von Erikson und Jonsson (1996) zufolge können Strukturen und institutionelle Regelungen des Bildungssystems, insbesondere die Zahl und Höhe der zu überwindenden Barrieren bei den einzelnen Verzweigungen im Schul- und Ausbildungssystem, aber auch die Möglichkeiten für nach der Grundausbildung weiterführende Bildungswege als Ursachen von (dauerhaften) Bildungsungleichheiten angesehen werden.

Frankfurt am Main: Campus. Meulemann, Heiner, 1992: Expansion ohne Folgen? Bildungschancen und sozialer Wandel in der Bundesrepublik. S. ): Entwicklungstendenzen der Sozialstruktur. Frankfurt am Main: Campus. Meulemann, Heiner, 1995: Gleichheit und Leistung nach der Bildungsexpansion. S. ): Die deutsche Gesellschaft in vergleichender Perspektive. Festschrift für Erwin Scheuch. Opladen: Westdeutscher Verlag. , 2005: On the Edge of Commitment: Educational Attainment and Race in the United States.

Zum Zweiten ergibt sich insbesondere bei Familien mit geringen ökonomischen Ressourcen der ökonomisch bedingte, subjektiv wahrgenommene Zeitdruck, die Ausbildungszeit so kurz wie möglich zu halten. Zum Dritten Einleitung 33 dadurch „erzwungenen“ Bildungsentscheidungen des Elternhauses haben langfristig bindende, schwerlich revidierbare wie sozial selektive Konsequenzen, die sich auf jede darauf aufbauende Weichenstellung im Bildungssystem und damit auf Struktur und Chancen im Bildungs-, Berufs- und Lebensverlauf auswirken.

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