Bildungsbeteiligung: Chancen und Risiken: Eine by Dr. Harry Friebel, Dr. Heinrich Epskamp,

By Dr. Harry Friebel, Dr. Heinrich Epskamp, Diplom-Sozialökonomin Brigitte Knobloch, Diplom-Sozialökonomin Stefanie Montag, Diplom-Sozialwirt Stephan Toth (auth.)

Das Buch erörtert die zentralen Fragestellungen: Wie sehen die "modernen" Muster der Bildungsbiographien in Schule, Berufsausbildung und Weiterbildung aus, wie werden sie im Rahmen von sozialer Herkunft, Geschlechtsrollenzuweisung, Marktradikalität und biographischer Eigenleitung der Betroffenen gestaltet, und wie bewältigen die BildungsbiographieträgerInnen dieses Auf und Ab von Chancen und Risiken?
Das Buch beschreibt typische Muster der Bildungsbeteiligung einer iteration, die Ende der 70er Jahre als "Kinder" der Bildungsexpansion die allgemeinbildenden Schulen verließ und beim Übergang in die Berufsausbildung angesichts von Ausbildungsstellenknappheit und Massenarbeitslosigkeit eine gravierende Engführung ihrer Berufsbildungsperspektive erfuhr. Diese iteration der geburtenstarken Jahrgänge erlebte in einer in der Bundesrepublik Deutschland noch nicht dagewesenen Weise das Auf und Ab von Bildungsoptionen und Arbeitsmarktrestriktionen zugleich. Inzwischen ist diese schwierige Erfahrung, in den turbulenten gesellschaftlichen Verhältnissen eine eigene Bildungsidentität zu erwerben, zum Normalfall der Schulabgänger geworden.

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By Dr. Harry Friebel, Dr. Heinrich Epskamp, Diplom-Sozialökonomin Brigitte Knobloch, Diplom-Sozialökonomin Stefanie Montag, Diplom-Sozialwirt Stephan Toth (auth.)

Das Buch erörtert die zentralen Fragestellungen: Wie sehen die "modernen" Muster der Bildungsbiographien in Schule, Berufsausbildung und Weiterbildung aus, wie werden sie im Rahmen von sozialer Herkunft, Geschlechtsrollenzuweisung, Marktradikalität und biographischer Eigenleitung der Betroffenen gestaltet, und wie bewältigen die BildungsbiographieträgerInnen dieses Auf und Ab von Chancen und Risiken?
Das Buch beschreibt typische Muster der Bildungsbeteiligung einer iteration, die Ende der 70er Jahre als "Kinder" der Bildungsexpansion die allgemeinbildenden Schulen verließ und beim Übergang in die Berufsausbildung angesichts von Ausbildungsstellenknappheit und Massenarbeitslosigkeit eine gravierende Engführung ihrer Berufsbildungsperspektive erfuhr. Diese iteration der geburtenstarken Jahrgänge erlebte in einer in der Bundesrepublik Deutschland noch nicht dagewesenen Weise das Auf und Ab von Bildungsoptionen und Arbeitsmarktrestriktionen zugleich. Inzwischen ist diese schwierige Erfahrung, in den turbulenten gesellschaftlichen Verhältnissen eine eigene Bildungsidentität zu erwerben, zum Normalfall der Schulabgänger geworden.

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Die Orientierung der Kinder am Lebenslaufmodell der Eltern wird immer riskanter (Paul-Kohlhoff/Kruse 1997, S. 709). Eine ex-anteAnalyse zur Bildungsnachfrage der Sampleangehorigen fUr ihre Kinder kann nur zu dem Motto: "Eltern als tiberforderte Bildungsberater" fUhren. Mehr denn je geraten sie in Konfliktsituationen als Bildungs-Gatekeeper fUr ihre Kinder angesichts einander widersprechender Richtungen der Erfahrung, Orientierung und Information. Wir nennen das entsprechende Konfliktmuster hier "cross pressure": Neigungen und Leistungsfahigkeit des Kindes, Lehrerurteil, Arbeitsmarktsignale produzieren ein Syndrom eingeschrankter Handlungsfahigkeit - ein Syndrom, das durch die eigenen kritischen Erfahrungen beim Ubergang von der Schule in die Erwerbsarbeit noch potenziert wird.

Jeder 10.

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