Geschlecht — Ethnizität — Klasse: Zur sozialen Konstruktion by Pierre Bourdieu (auth.), Claudia Rademacher, Peter Wiechens

By Pierre Bourdieu (auth.), Claudia Rademacher, Peter Wiechens (eds.)

Konstruktivistische Theorieansätze (ethnomethodologischer, systemtheoretischer, diskurstheoretischer oder dekonstruktivistischer Couleur) haben zur Zeit Konjunktur in den Sozialwissenschaften. Durch einen radikalen Paradigmenwechsel suchen sie die theoretischen Sackgassen des sozialwissenschaftlichen "Objektivismus" und der "strukturellen Soziologie" zu überwinden:
Im Zentrum ihrer Analysen stehen die symbolisch-kulturellen Sinnsysteme bzw. die alltäglichen Interaktions- und Deutungspraktiken, in denen die "Objektivität" der Sozialwelt allererst hervorgebracht wird.
Die Beiträge dieses Bandes loten Erklärungskraft und Grenzen konstruktivistischer Sozialtheorien anhand des Problemfeldes "soziale Ungleichheit" aus, das zu den meist diskutierten >Themen der deutschen Soziologie gehört.
Sie gehen aus unterschiedlichen Perspektiven der Frage nach, ob der Sozialkonstruktivismus über die geeigneten begrifflichen Instr7mente verfügt, um die "harten Fakten" der Ungleichheit zwischen Klassen und Lebenslagen, zwischen ethnischen Gruppen und zwischen den Geschlechtern zu erfassen.

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By Pierre Bourdieu (auth.), Claudia Rademacher, Peter Wiechens (eds.)

Konstruktivistische Theorieansätze (ethnomethodologischer, systemtheoretischer, diskurstheoretischer oder dekonstruktivistischer Couleur) haben zur Zeit Konjunktur in den Sozialwissenschaften. Durch einen radikalen Paradigmenwechsel suchen sie die theoretischen Sackgassen des sozialwissenschaftlichen "Objektivismus" und der "strukturellen Soziologie" zu überwinden:
Im Zentrum ihrer Analysen stehen die symbolisch-kulturellen Sinnsysteme bzw. die alltäglichen Interaktions- und Deutungspraktiken, in denen die "Objektivität" der Sozialwelt allererst hervorgebracht wird.
Die Beiträge dieses Bandes loten Erklärungskraft und Grenzen konstruktivistischer Sozialtheorien anhand des Problemfeldes "soziale Ungleichheit" aus, das zu den meist diskutierten >Themen der deutschen Soziologie gehört.
Sie gehen aus unterschiedlichen Perspektiven der Frage nach, ob der Sozialkonstruktivismus über die geeigneten begrifflichen Instr7mente verfügt, um die "harten Fakten" der Ungleichheit zwischen Klassen und Lebenslagen, zwischen ethnischen Gruppen und zwischen den Geschlechtern zu erfassen.

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Die wissenschaftlichen Grundlagen des Gelenkersatzes by S. A. V. Swanson D Sc(Eng), PhD, DIC, ACGI, MIMechE, M. A.

By S. A. V. Swanson D Sc(Eng), PhD, DIC, ACGI, MIMechE, M. A. R. Freeman MD, MB, BCh, BA, FRCS (eds.)

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Qualität von Humandienstleistungen: Evaluation und by Helmut Kromrey (auth.), Hildegard Müller-Kohlenberg, Klaus

By Helmut Kromrey (auth.), Hildegard Müller-Kohlenberg, Klaus Münstermann (eds.)

In diesem Band äußern sich AutorInnen aus verschiedenen europäischen Ländern zur Qualität von Humandienstleistungen und deren Bewertung. Dabei ist der Blick in erster Linie auf die Soziale Arbeit und auf das Gesundheitswesen gerichtet. Ausgehend von grundlegenden Überlegungen zu methodischen Fragen der Evalution, ihrer Verbindung zum Qualitätsmanagement, von Nutzen und Nachhaltigkeit der Maßnahmen sowie der Funktion und Bedeutung von criteria, wird die Thematik auf Humandienstleistungen fokussiert: Aus dem Gesundheitswesen werden u. a. Studien zur Ermittlung der Patientenperspektive, zur Qualitätsentwicklung nach den Regeln der Evidenz-basierten Medizin sowie zur Entwicklung von Leitlinien vorgestellt. Die Beiträge aus dem sozialen Bereich beschäftigen sich u. a. mit der evaluate von Supervision, von Projekten zur Kinder- und Jugendarbeit und zur Arbeitsmarktintegration arbeitsloser Frauen.

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By Helmut Kromrey (auth.), Hildegard Müller-Kohlenberg, Klaus Münstermann (eds.)

In diesem Band äußern sich AutorInnen aus verschiedenen europäischen Ländern zur Qualität von Humandienstleistungen und deren Bewertung. Dabei ist der Blick in erster Linie auf die Soziale Arbeit und auf das Gesundheitswesen gerichtet. Ausgehend von grundlegenden Überlegungen zu methodischen Fragen der Evalution, ihrer Verbindung zum Qualitätsmanagement, von Nutzen und Nachhaltigkeit der Maßnahmen sowie der Funktion und Bedeutung von criteria, wird die Thematik auf Humandienstleistungen fokussiert: Aus dem Gesundheitswesen werden u. a. Studien zur Ermittlung der Patientenperspektive, zur Qualitätsentwicklung nach den Regeln der Evidenz-basierten Medizin sowie zur Entwicklung von Leitlinien vorgestellt. Die Beiträge aus dem sozialen Bereich beschäftigen sich u. a. mit der evaluate von Supervision, von Projekten zur Kinder- und Jugendarbeit und zur Arbeitsmarktintegration arbeitsloser Frauen.

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Soziologie des Selbstmords by Christa Lindner-Braun

By Christa Lindner-Braun

Der Selbstmord ist nicht nur ein privates Ungück, sondern das Spiegelbild gesellschaftlicher Verhältnisse. Aber nicht der "kollektive Geist", sondern der für Industriegesellschaften westlicher Prägung notwendige Zwang zum Selbstzwang schafft egozentrische Weltbilder und ermöglicht die Entwicklung und Sozialisation fehlgeleiteter Selbstkontrollmechanismen, die für die starke Suizidgefährdung in hochentwickelten und reichen Industrienationen verantwortlich zu machen sind. Diese und andere empirische Phänomene der Selbstmordforschung - z. B. auch die weltweite Zunahme der Selbstmorde von Frauen - lassen sich auf der Grundlage einer mehrstufigen motivationstheoretischen Handlungstheorie erklären.

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By Christa Lindner-Braun

Der Selbstmord ist nicht nur ein privates Ungück, sondern das Spiegelbild gesellschaftlicher Verhältnisse. Aber nicht der "kollektive Geist", sondern der für Industriegesellschaften westlicher Prägung notwendige Zwang zum Selbstzwang schafft egozentrische Weltbilder und ermöglicht die Entwicklung und Sozialisation fehlgeleiteter Selbstkontrollmechanismen, die für die starke Suizidgefährdung in hochentwickelten und reichen Industrienationen verantwortlich zu machen sind. Diese und andere empirische Phänomene der Selbstmordforschung - z. B. auch die weltweite Zunahme der Selbstmorde von Frauen - lassen sich auf der Grundlage einer mehrstufigen motivationstheoretischen Handlungstheorie erklären.

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Kommunikation von (Nicht-)Wissen: Eine Fallstudie zum Lernen by Jörg Dinkelaker (auth.)

By Jörg Dinkelaker (auth.)

Mit der zunehmenden Verbreitung der Idee des Lebenslangen Lernens erfahren verstärkt auch diejenigen Kulturen des Umgangs mit Lernen Beachtung, die sich außerhalb pädagogischer Einrichtungen entwickelt haben. Hybride Lernsettings sind ein zentrales point der die Grenzen von Bildungseinrichtungen überschreitenden Institutionalisierung des Lernens Erwachsener. In ihnen verzahnt sich Lernen mit anderen sozialen Praktiken, die keiner Lernlogik folgen. Vor diesem Hintergrund rekonstruiert Jörg Dinkelaker am Fall von Interaktionen in einer Hilfeeinrichtung und in einem Unternehmen Formen des Umgangs mit Lernen und Wissen als spezifische Muster der Zuschreibung von (Nicht-)Wissen. Anhand von Tonbandmitschnitten zeigt er so eine veränderte Perspektive auf Strukturen und Prozesse informellen Lernens auf.

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By Jörg Dinkelaker (auth.)

Mit der zunehmenden Verbreitung der Idee des Lebenslangen Lernens erfahren verstärkt auch diejenigen Kulturen des Umgangs mit Lernen Beachtung, die sich außerhalb pädagogischer Einrichtungen entwickelt haben. Hybride Lernsettings sind ein zentrales point der die Grenzen von Bildungseinrichtungen überschreitenden Institutionalisierung des Lernens Erwachsener. In ihnen verzahnt sich Lernen mit anderen sozialen Praktiken, die keiner Lernlogik folgen. Vor diesem Hintergrund rekonstruiert Jörg Dinkelaker am Fall von Interaktionen in einer Hilfeeinrichtung und in einem Unternehmen Formen des Umgangs mit Lernen und Wissen als spezifische Muster der Zuschreibung von (Nicht-)Wissen. Anhand von Tonbandmitschnitten zeigt er so eine veränderte Perspektive auf Strukturen und Prozesse informellen Lernens auf.

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Kosten-Nutzen-Analyse der Cochlea-Implantation bei Kindern by Heide Schulze-Gattermann

By Heide Schulze-Gattermann

Ziel dieser Studie struggle die erstmalige examine des Kosten-Nutzen-Verhältnisses der Cochlea-Implantat-Versorgung von prälingual ertaubten Kindern im Vergleich zu Kindern mit Hörgeräten aus Perspektive der Kostenträger. Die Kosten der medizinischen und pädagogischen Versorgung wurden von Krankenkassen und öffentlicher Hand getragen. Die Nutzung verschiedener Schulformen wurde zur Nutzenbewertung herangezogen. Die Gesamtkosten beliefen sich für die ersten sixteen. Lebensjahre auf TDM 271 bis TDM 348 für implantierte Kinder gegenüber TDM 312 für Kinder mit Hörgeräten. Die Unterschiede wurden wesentlich durch unterschiedliche shape der Beschulung bestimmt. Diese Studie zeigt, dass die Cochlea-Implantation bei Kindern ein positives Kosten-Nutzen-Verhältnis im Vergleich zur Hörgeräteversorgung in Abhängigkeit vom Implantationsalter aufweist.

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By Heide Schulze-Gattermann

Ziel dieser Studie struggle die erstmalige examine des Kosten-Nutzen-Verhältnisses der Cochlea-Implantat-Versorgung von prälingual ertaubten Kindern im Vergleich zu Kindern mit Hörgeräten aus Perspektive der Kostenträger. Die Kosten der medizinischen und pädagogischen Versorgung wurden von Krankenkassen und öffentlicher Hand getragen. Die Nutzung verschiedener Schulformen wurde zur Nutzenbewertung herangezogen. Die Gesamtkosten beliefen sich für die ersten sixteen. Lebensjahre auf TDM 271 bis TDM 348 für implantierte Kinder gegenüber TDM 312 für Kinder mit Hörgeräten. Die Unterschiede wurden wesentlich durch unterschiedliche shape der Beschulung bestimmt. Diese Studie zeigt, dass die Cochlea-Implantation bei Kindern ein positives Kosten-Nutzen-Verhältnis im Vergleich zur Hörgeräteversorgung in Abhängigkeit vom Implantationsalter aufweist.

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Resilienzentwicklung im Personalmanagement: Angebote zur by Ulrike Götze

By Ulrike Götze

Die Entwicklung der psychischen Widerstandsfähigkeit gewinnt in der Personalentwicklung zunehmend an Attraktivität. Den development setzen vor allem freiberuflich tätige Coaches, die mit ihren KlientInnen Resilienz entwickeln, um den in der Arbeitswelt zunehmenden Risikofaktoren, u.a. hoher Leistungsdruck und Überforderung, besser standhalten zu können. Ulrike Götze diskutiert dieses Konzept und bestehende Fördermodelle. Auf der foundation von Experteninterviews prüft sie die Bedeutung des Resilienzkonzepts für das Human-Resource-Management und zeigt Möglichkeiten und Grenzen seiner Anwendung auf.

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By Ulrike Götze

Die Entwicklung der psychischen Widerstandsfähigkeit gewinnt in der Personalentwicklung zunehmend an Attraktivität. Den development setzen vor allem freiberuflich tätige Coaches, die mit ihren KlientInnen Resilienz entwickeln, um den in der Arbeitswelt zunehmenden Risikofaktoren, u.a. hoher Leistungsdruck und Überforderung, besser standhalten zu können. Ulrike Götze diskutiert dieses Konzept und bestehende Fördermodelle. Auf der foundation von Experteninterviews prüft sie die Bedeutung des Resilienzkonzepts für das Human-Resource-Management und zeigt Möglichkeiten und Grenzen seiner Anwendung auf.

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Die Fortschritte der Glastechnik in den letzten Jahrzehnten by Ludwig Springer

By Ludwig Springer

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer ebook data mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.

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By Ludwig Springer

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer ebook data mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.

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Unternehmung und Unvollkommene Information: Unternehmerische by Waldemar Wittmann

By Waldemar Wittmann

Mit der Vorstellung der Zukunft ist in den Wirtschaftswissenschaften eine Reihe von Begriffen verbunden. Wahrscheinlichkeit, UngewiBheit, Unsicherheit, Risiko, likelihood, Erwartung sind Fachausdrlicke, deren haufiger Gebrauch darauf hinweist, daB Dberlegungen, die Zuklinftiges zum Gegenstand haben, hier sehr gelaufig sind. Es fehIt zwar nicht an Meinungen, die eine wissenschaftliche Beschaftigung mit diesem Bereich flir unfruchtbar halten, doch ist gerade in den letzten Jahren die Tendenz festzustellen, die Zukunft immer starker in die Forschung einzubeziehen. Die Betriebswirtschaftslehre ist dieser Entwicklung bisher nicht in vollem MaBe gefolgt. Der Grund hierflir dlirfte jedoch nicht darin zu suchen sein, daB die flir Einzelwirtschaften aus der Zukunft sich ergebenden Probleme nicht klar oder nicht rechtzeitig gesehen worden waren. Hat doch schon 1911 Schar in der ersten Auflage seiner Allgemeinen Handelsbetriebslehre die Notwendigkeit betont, das Handels gewerbe gegen unberechenbare Einfllisse sicher zu stellen, das Reich des Gllicks und Zufalls sukzessive zu verkleinern und dasjenige Reich zu vergroBern, in welchem der Zufall dem Gesetz Platz gemacht hat, wo an Stelle des Unsicheren die Berech nung tritt, und wo der Wille und die Anordnung des Leiters maBgebend sind (S. 337). Und von Johann Michael Leuchs werden wir zeigen konnen, daB er sogar schon mehr als hundert Jahre frliher versucht hatte, flir sein Fach eine wahrschein lichkeitstheoretische Grundlage zu schaffen. Doch ist dieses Interesse nur verein zeIt festzustellen, und gerade die wesentlichsten der in den letzten Jahren vor all em in den angelsachsischen Landern herausgearbeiteten Problemstellungen und die dabei gewonnenen Erkenntnisse schein en nur ungeniigend beachtet zu werden.

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By Waldemar Wittmann

Mit der Vorstellung der Zukunft ist in den Wirtschaftswissenschaften eine Reihe von Begriffen verbunden. Wahrscheinlichkeit, UngewiBheit, Unsicherheit, Risiko, likelihood, Erwartung sind Fachausdrlicke, deren haufiger Gebrauch darauf hinweist, daB Dberlegungen, die Zuklinftiges zum Gegenstand haben, hier sehr gelaufig sind. Es fehIt zwar nicht an Meinungen, die eine wissenschaftliche Beschaftigung mit diesem Bereich flir unfruchtbar halten, doch ist gerade in den letzten Jahren die Tendenz festzustellen, die Zukunft immer starker in die Forschung einzubeziehen. Die Betriebswirtschaftslehre ist dieser Entwicklung bisher nicht in vollem MaBe gefolgt. Der Grund hierflir dlirfte jedoch nicht darin zu suchen sein, daB die flir Einzelwirtschaften aus der Zukunft sich ergebenden Probleme nicht klar oder nicht rechtzeitig gesehen worden waren. Hat doch schon 1911 Schar in der ersten Auflage seiner Allgemeinen Handelsbetriebslehre die Notwendigkeit betont, das Handels gewerbe gegen unberechenbare Einfllisse sicher zu stellen, das Reich des Gllicks und Zufalls sukzessive zu verkleinern und dasjenige Reich zu vergroBern, in welchem der Zufall dem Gesetz Platz gemacht hat, wo an Stelle des Unsicheren die Berech nung tritt, und wo der Wille und die Anordnung des Leiters maBgebend sind (S. 337). Und von Johann Michael Leuchs werden wir zeigen konnen, daB er sogar schon mehr als hundert Jahre frliher versucht hatte, flir sein Fach eine wahrschein lichkeitstheoretische Grundlage zu schaffen. Doch ist dieses Interesse nur verein zeIt festzustellen, und gerade die wesentlichsten der in den letzten Jahren vor all em in den angelsachsischen Landern herausgearbeiteten Problemstellungen und die dabei gewonnenen Erkenntnisse schein en nur ungeniigend beachtet zu werden.

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